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© / Quelle: NWZ-Online / 18.03.2024

Spohle feiert Landesliga-Meisterschaft

Die Spohler feierten ihren ersten Landesliga-Titel seit 2014 – auch, weil es im Verfolgerduell keinen Sieger gab.

Für Torsholt blieb trotz eigenen Sieges in der Verbandsliga nur Platz zwei.

von Wolfgang Böning

Ammerland - Die Boßeler aus Spohle haben die Meisterschaft in der Landesliga gefeiert. Die Ammerländer verwiesen damit Halsbek und Grabstede auf die weiteren Plätze. In der Verbandsliga verpasste Torsholt trotz eines Sieges den Titelgewinn.

Landesliga  -  Grabstede - Halsbek 4:4. Das Duell des Tabellenzweiten beim Tabellendritten begann zwei Stunden vor der Partie in Spohle. „Wir wollten Spohle mit einem Sieg unter Druck setzen“, sagte Halsbeks Arne Hiljegerdes. Der Plan ging im Topspiel aber nicht auf. 94 Meter fehlten den Ammerländern zum Sieg. Die Halsbeker konnten sich erneut auf ihre zweite Holz- (drei Schoet) und ihre zweite Gummigruppe (ein Schoet) verlassen. „Bis zur Wende war es ein Unentschieden, auf der Rücktour konnte dann besonders unsere zweite Holzgruppe aufdrehen. Leider waren alle Gruppen im Ziel wieder ausgeglichen“, sagte Hiljegerdes. Auch Grabstedes Christian Alberts sprach von einem gerechten Unentschieden.  Spohle - Reitland 7:1. Mit dem Wissen um die Punkteteilung der Verfolger reichte den Gastgebern ein Sieg. So deutlich, wie das Endergebnis aussieht, war die Partie laut Spohles Keven Hoots jedoch nicht: „Das Endergebnis spiegelt nicht so richtig wider, wie eng der Wettkampf letztendlich war. Zur Wende führten wir nur mit 5:3.“ Gerade die erste Gummigruppe der Spohler, die zwischenzeitlich mit vier Schoet zurücklag, fing sich aber noch. Sieggarant war die zweite Holzgruppe, die sechs Schoet einfuhr. „Wir haben es geschafft, wir sind Meister“, freute sich Hoots. Zuletzt konnten die Spohler die Landesliga-Meisterschaft im Jahr 2014 feiern.

Verbandsliga  Torsholt - Ruttel 4:3. Trotz des Sieges Im Topspiel gegen den Dritten aus Ruttel reichte es für die Torsholter nicht zur Meisterschaft. Die schnappte sich Neustadtgödens mit einem 2:0-Auswärtssieg in Stapel. Die Friesländer waren mit einem Punkt Vorsprung auf Torsholt in den finalen Spieltag gegangen. „Wir mussten gewinnen, falls Neustadtgödens patzt. Am Ende steigt Neustadtgödens steigt auf, da wir über die Saison hinweg nicht die notwendige Leistung gebracht haben“, sagte Torsholts Lennart Schröder. In einem engen Wettkampf gaben die Torsholter nur das Duell in der zweiten Holzgruppe ab. Alle anderen Gruppen der Gastgeber fuhren Siege ein, den deutlichsten die zweite Gummigruppe mit drei Schoet.  Westerscheps - Portsloge 2:6. Im Ammerland-Duell nahm Portsloge Revanche für die 1:9-Hinspielniederlage. Die Hausherren überzeugten lediglich mit der ersten Holzgruppe (zwei Schoet). Westerscheps belegt am Ende Rang fünf, Portsloge wird Sechster.

 

© / Quelle: NWZ-Online / 18.03.2024

© / Quelle: NWZ-Online / 18.03.2024

BOSSEL-LANDESLIGA DER FRAUEN

Halsbeker Fairplay lässt Reitland jubeln

Das Spitzenspiel der Landesliga musste Halsbek kampflos aufgeben.

Auch auf eine Teilnahme an der FKV-Finalrunde verzichten die Ammerländerinnen aus Personalgründen.

von Wolfgang Böning

Ammerland - Die Boßel-Saison in der Landesliga der Frauen endet mit einem ausgefallenen Spitzenspiel. So kam Schweinebrück kampflos zur Meisterschaft.

Schweinebrück - Halsbek 10:0 (kampflos). Die zweitplatzierten Halsbekerinnen bekamen beim Spitzenteam kein Team zusammen. „Bei uns hat diese Woche die Krankheitswelle voll zugeschlagen und fünf der acht Werferinnen sind erkrankt“, sagte Halsbeks Talea Hiljegerdes. Dennoch reisten die Halsbekerinnen, denen aufgrund des deutlichen Vorteils der Schweinebrückerinnen im Schoetverhältnis auch ein hoher Sieg nicht zum Titelgewinn gereicht hätte, mit allen verfügbaren Spielerinnen zur Plaketten-Übergabe. Auf eine Teilnahme an der FKV-Finalrunde wird Halsbek ebenfalls verzichten. „Auch dort werden wir drei Ausfälle haben. Wir möchten den Mannschaften der Liga dann fair gegenüber sein und werden nicht mit einer halben Mannschaft aus der Reserve antreten. Dann kann lieber eine komplette Landesliga-Mannschaft starten“, sagt Hiljergerdes.  Westerscheps - Reitland 1:3. Von der Halsbeker Entscheidung profitierte dann Reitland, das eigentlich den undankbaren vierten Platz belegt hatte. „Wir freuen uns natürlich wahnsinnig und nehmen gerne an“, sagte Reitlands Brigitte Sanders. Ihre Pflichtaufgabe bei den bereits abgestiegenen Westerschepserinnen erledigte vor allem die Gummigruppe mit drei Schoet ordentlich. Mit zwei Topwürfen drehten die Gäste die Partie.  Schweewarden - Torsholt 7:0. Mit dem Heimsieg sicherte Schweewarden den dritten Platz ab. Beide Gruppen der Gastgeberinnen setzten sich durch. „Zu Beginn haben wir es dem Gegner schwer gemacht. Wir haben uns einen Vorsprung erspielt, der am Ende leider nicht reichte, um auf der schmalen Strecke am Deich mitzuhalten“, sagte Torsholts Sabrina Frers, die die Saison mit ihrem Team auf dem vorletzten Platz abschließt.

© / Quelle: NWZ-Online / 18.03.2024

Moorriem gelingt Durchmarsch in Verbandsliga

Moorriem feierte in Leuchtenburg den zweiten Aufstieg in Serie.

Bei den Frauen reichte Delfshausen ein Sieg im Kellerduell gegen Haarenstroth nicht, um die Klasse zu halten.

von Wolfgang Böning

Ammerland - Auch in den Boßel-Bezirksligen sind am Sonntag die letzten Entscheidungen gefallen. Gejubelt werden durfte in Moorriem und in Haarenstroth.

Männer  -  Moorriem machte sein Meisterstück mit einem 6:14-Auswärtssieg in Leuchtenburg perfekt. Damit gelang dem Aufsteiger der Durchmarsch in die Verbandsliga. Leuchtenburg konnte nur mit der ersten Holzgruppe (sechs Schoet) punkten, alle anderen Siege gingen an die Gäste, die nun erstmals in der Verbandsliga werfen werden. Hollwege blieb damit nur die Vizemeisterschaft. Die Ammerländer rundeten eine gute Saison mit einem 18:0-Kantersieg gegen den Tabellendritten Osterforde ab.

Frauen  -  Meister Spohle blieb auch im letzten Saisonspiel ohne Niederlage. Das Spitzenteam setzte sich auf eigener Strecke mit 6:0 gegen Esenshamm durch. Sieggarant war erneut die Gummigruppe, die fünf Schoet erreichte. Delfshausen reichte ein 2:0-Auswärtssieg im Kellerduell bei Haarenstroth hingegen nicht, um den Abstieg in die Kreisliga noch abzuwenden. Bei Punktgleichheit (6:22) wiesen die Delfshauserinnen das schlechtere Schoetverhältnis (-13) auf.