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© / Quelle: NWZ-Online / 14.02.2024

Bredehorn verliert das Spitzenderby in Halsbek

Die Landesliga-Boßeler aus Ruttel haben in Halsbek mit 4:8 den Kürzeren gezogen.

Derweil bleibt Verbandsligist Neustadtgödens per Kantersieg auf Titelkurs und griffen andere Teams zu den Kugeln.

von Wolfgang Böning

Bockhorn/Zetel/Sande - Mit dem elften Spieltag im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) hat für die Boßelteams die heiße Saisonphase im Kampf um die Meisterschaft und den Klassenerhalt begonnen. Dabei unterlag Bredehorn im Landesliga-Spitzenspiel in Halsbek. In der Verbandsliga gab es Kantersiege.

Landesliga  -  Reitland - Grabstede 0:9 (1. Holz: -1,144, 2. Holz: -3,040, 1. Gummi: -4,021, 2. Gummi: -0,045). In allen Gruppen hatten, wie schon in der Hinrunde, die Grabsteder die Nase vorn. Der Favorit ließ nichts anbrennen. Der Reitlander Kapitän Hauke Freese bilanzierte ernüchtert: „Wir haben einen sehr schlechten Tag erwischt und die bisher schlechtesten Durchgangszahlen dieser Saison geworfen.“ Indes lobte der Grabsteder Mannschaftsführer Christian Alberts: „Es war eine sehr ausgeglichene Leistung von unserer Mannschaft.“ Die Friesländer kletterten durch den Sieg auf den FKV-Finalrundenplatz drei.  Halsbek - Bredehorn 8:4 (-1,016, -3,071, 4,067, 3,112). In dieser Toppartie holten die Gastgeber das entscheidende Plus in den Gummigruppen heraus. Die Gäste hatten mit der Holzkugel vorgelegt, doch es reichte nicht. „Wir hatten einen spannenden Derby- Wettkampf“, sagte der Halsbeker Sprecher Arne Hiljegerdes: „Die Holzgruppen hatten in beiden Gruppen ein paar Würfe zu viel auf der Karte. Die Gummigruppen waren aber bestens aufgelegt und lieferten einen starken Wettkampf ab.“ Sein Gegenüber Rene Thye erklärte: „Im Spitzenduell wusste jeder, was zählt. In beiden Holzgruppen konnten wir die Leistung steigern, was am Ende aber leider nicht gereicht hat.“ Halsbek habe verdient gewonnen: „In zwei Wochen wollen wir gegen Spohle die Punkte zu Hause sichern, um weiter im Kampf um die ersten drei Plätze zu bleiben.“

Verbandsliga  -  Ruttel - Cleverns 17:1 (10,090, 0,067, -1,050, 6,056). Trotz des am Ende ungefährdeten Kantersieges gegen das Schlusslicht waren die Gastgeber in den Holzgruppen zunächst in Rückstand geraten. „Wir lagen schnell zurück“, sagte der Rutteler Spielführer Markus Heyne: „Leider verletze sich ein Werfer der ersten Holz aus Cleverns auf der Hintour. Anschießend waren die Gäste etwas von der Rolle. Unsere Jungs fanden zu gewohnter Form.“ Ein Sonderlob erhielt Ruttels erste Holz, die mit 52 Wurf starke zehn Schoet herausholte. Bis zur Wende habe man den Wettkampf recht offen gestalten können, meinte der Clevernser Mannschaftsführer Heiko Janssen: „Leider verletzte sich bei uns ein Werfer schwer. Zudem verloren wir auf der Rücktour dann wie so oft in der Saison den Faden und mussten abreißen lassen. So bleiben zwei beachtliche Gruppenergebnisse, aber leider doch insgesamt eine klare Niederlage.“  Neustadtgödens - Westerscheps 16:0 (0,089, 7,046, 3,100, 4,116). Der Wettkampf verlief einseitig. Der Gödenser Mannschaftsführer Ron Arians erklärte: „Wir konnten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung deutlich gewinnen. Scheps war personalmäßig sehr angeschlagen.“ Nun folge der Spitzenkampf gegen Ruttel: „Da müssen wir noch einmal so geschlossen auftreten, um die Tabellenführung zu verteidigen.“ Neustadtgödens führt die Verbandsliga nun mit zwei Punkten Vorsprung an. Die Holzgruppen benötigten 49 Wurf und die Gummigruppen 47. Der Schepser Vorsitzende Axel Kasper sagte: „Für uns ist die Niederlage kein Beinbruch aber für die Gödenser ein weiterer Schritt zum Aufstieg in die Landesliga.“  Stapel - Wiefels 2:3 (1,021, 1,040, -1,098, -1,116). Es wurde eng, ehe drei Meter den Gästen zum Sieg reichten. „Es ging in allen Gruppen hin und her“, sagte der Wiefelser Sprecher Gerold Möllmann: „Mit dem allerletzten, sehr guten Wurf konnte der Auswärtssieg geholt und somit der verlorene Heimkampf wieder wettgemacht werden.“ In der Hinrunde hatten die Wiefelser zu Hause noch mit 1:4 den Kürzeren gezogen.

Bezirksliga  -  Waddewarden - Hollwege 1:2 Remis (-2,014, 1,049, -0,026, 0,065). Spannung pur bis zum letzten Wurf. Die Gäste wiesen insgesamt einen Vorsprung von 76 Metern auf – zu wenig für einen Sieg. Waddewarden hatte in der Vorrunde noch eine 4:1-Niederlage bezogen. Durch den Punktverlust gab Hollwege den Spitzenplatz an Moorriem ab.  Altjührden/Obenstrohe - Moorriem 4:5 (3,102, -3,067, 0,090, -2,042). „Wir wussten um die Heimstärke der Altjührdener. Auf der Wende war noch kein Sieger zu erkennen“, erläuterte der Moorriemer Mannschaftsführer Eike Janßen: „Die zweite Holz warf eine starke Rücktour und die zweite Gummi erneut stark.“ So reichte es für die Wesermärschler beim Schlusslicht zum knappen Sieg und Sprung an die Tabellenspitze. Das Spitzenduell gegen die Ammerländer steht nun am nächsten Spieltag an.  Schweinebrück - Osterforde 4:8 (3,088, -6,056, -2,033, 0,113). „Wir wussten, dass wir über die Holzgruppen kommen mussten und haben entsprechend aufgestellt“, verriet der Osterforder Jörg Niemeyer: „Der Plan ging aber nur teilweise auf, zumal die Schweinebrücker in der ersten Holz top geworfen haben. Alles in allem war es aber eine geschlossene Mannschaftsleistung von uns. Das Restprogramm verspricht einen spannenden Ausgang in Sachen Aufstieg.“

 

© / Quelle: NWZ-Online / 14.02.2024

Frauen aus Schweinebrück verteidigen Tabellenführung souverän

Die Landesliga-Boßelerinnen aus Schweinebrück haben auswärts mit 8:1 gegen Reitland gewonnen.

Auch die beiden friesländischen Bezirksligisten waren erfolgreich.

von Wolfgang Böning

Zetel/Varel - In der Boßel-Landesliga der Frauen hat Spitzenreiter Schweinebrück am elften Spieltag nichts liegen gelassen. In der Bezirksliga gewannen die beiden friesländischen Mannschaften im Gleichschritt.

Landesliga - Frauen: Reitland - Schweinebrück 1:8 (-8,020, 1,047). Der Titelverteidiger ließ auswärts nichts anbrennen. „Die Holzgruppe der Gäste startete stark. Auf der Rücktour klappte bei unseren Mädels nicht mehr viel“, analysierte die Reitlander Sprecherin Brigitte Sanders: „Bei der Gummi lief es etwas ausgeglichener. Auf der Deichstrecke konnten wir auf einen Schoet erhöhen und diesen auch bis zur Wende verteidigen.“

Die Schweinebrücker Mannschaftsführerin Astrid Müller erklärte: „In der Gummi haben wir uns schwergetan. Das läuft zurzeit nicht so rund, wobei auf beiden Seiten weite Würfe fielen. Allerdings hatte Reitland mehr Konstanz.“ Ganz anders sei die Situation mit der Holzkugel gewesen: „Bei der Wende führten wir schon mit drei Schoet und haben auf der Rücktour noch mal aufgedreht.“ Die Holz benötigte 48 Wurf und die Gummi 50 Wurf.

Bezirksliga - Frauen: Schweinebrück II - Esenshamm 4:0 (0,049, 4,037). Die Schweinebrücker Reserve wahrte auf dem vierten Tabellenplatz die Chance auf die Vizemeisterschaft. „Unsere Holz konnte nicht so recht die gewünschte Leistung abrufen. Da hätte mehr drin gesessen“, bilanzierte Dorit Küper: „Die Gummi dominierte dagegen recht schnell den Wettkampf.“  Grünenkamp - Delfshausen 8:0 (4,035, 3,094). Dieses Duell verlief einseitig. „In der Holz ging es immer hin und her. Auf der Wende hatten unsere Frauen einen Schoet Vorsprung“, sagte die Grünenkamper Spielführerin Heike Kuhlmann nach dem Erfolg gegen das Schlusslicht: „In der Gummi war es ähnlich, auch da lagen wir auf der Wende knapp in Führung.“ Grünenkamp peilt als Tabellenzweiter die Vizemeisterschaft an.

 

 

© / Quelle: NWZ-Online / 14.02.2024

Schweewarden marschiert mit Sieg gegen Mentzhausen Richtung Finalrunde

Die Boßlerinnen aus Schweewarden besiegten am Wochenende Mentzhausen.

Die Qualifikation zur Endrunde rückt immer näher. Reitland verlor daheim. Kreuzmoor holte überraschend nur ein Remis.

Von Wolfgang Böning / Foto Dennis Weiß

Wesermarsch - Die Schweewarder Boßlerinnen haben am elften Spieltag der Landesliga ihre Erfolgsserie zu acht fortgesetzt. Sie gewannen das Derby in Mentzhausen mit 7:0. Mit 13:9 Punkten festigten sie Rang drei, der zur Teilnahme an der FKV-Finalrunde berechtigt. Mentzhausen ist mit 8:14 Punkten Tabellensechster. Reitland unterlag Schweinebrück mit 1:8 und ist mit 10:12 Punkten Tabellenvierter. Kreuzmoor/Bekhausen liegt nach dem 1:1 gegen Schlusslicht Westerscheps mit 9:13 Punkten auf Platz fünf.

Landesliga - Frauen: Mentzhausen - Schweewarden 0:7 (-7,025, -0,019). Den großen Unterschied machte die Holzgruppe. Die Mentzhauser Mannschaftsführerin Annika Siemen gab zu: „Unsere Holz war chancenlos.“ Bereits nach der ersten Aufnahme lagen die Gastgeberinnen hinten. Zwar verkürzten sie zwischenzeitlich den Rückstand. „Doch auf der Rückrunde drehten die Gegner wieder auf“, sagte Siemen. „In der Gummi lief es deutlich besser.“ Die Schweewarderin Silke Ahlhorn sprach von einer starken Leistung ihres Teams. „In der Holz klappte alles. Mit der Gummi kamen wir nicht so gut klar.“ Mit der Holz benötigte Schweewarden nur 45 Wurf, die Gummi benötigte 49 Wurf.  Reitland - Schweinebrück 1:8 (-8,020, 1,047). Der Titelverteidiger ließ nichts anbrennen. Die Reitlander Sprecherin Brigitte Sanders sprach von einem starken Start der Schweinebrücker Holzgruppe. „Auf der Rücktour klappte bei unseren Mädels nicht mehr viel.“ Das Duell der Gummigruppen sei etwas ausgeglichener verlaufen. „Auf der Deichstrecke konnten wir auf einen Schoet erhöhen und diesen auch bis zur Wende verteidigen“, sagte Sanders.

Duell auf Augenhöhe  Kreuzmoor/Bekhausen - Westerscheps 1:1 (1,019, -1,069). In beiden Gruppen begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Die Kreuzmoorerin Anika Runge meinte, dass beide Mannschaften einen starken Wettkampf geliefert hätten. Er sei von permanenten Führungswechseln geprägt worden

Bezirksliga - Frauen: Waddens - Spohle 0:3 (-1,044, -2,021). Die Spohlerinnen gewannen laut Kira Müller einen ausgeglichenen Wettkampf mit guten Würfen auf beiden Seiten. Waddens ist mit 9:13 Punkten Fünfter.  Schweinebrück II – Esenshamm 4:0 (0,049, 4,037). Die Gastgeberinnen entschieden die Partie mit einer dominanten Gummigruppe. Esenshamm ist mit 4:18 Punkten Vorletzter und kämpft um den Klassenerhalt.